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Regenrinne reinigen

Eis auf dem Weg, die verschmutzte Fassade oder eine kalte Dusche von oben: Diese Missgeschicke werden verhindert, wenn Sie die Regenrinne regelmäßig reinigen.

Herabfallendes Laub, Samen von Bäumen, aber auch herumfliegendes Plastik landen oft in der Regenrinne. Dies hat zur Folge, dass Regenwasser nicht mehr ungehindert abfließen kann, natürliches Material bald einen undurchdringlichen Brei bildet und nicht zuletzt die Regenrinne verstopft. Spätestens beim nächsten größeren Regenguss zeigen sich die Auswirkungen. Verschmutztes Wasser plätschert über, das Passanten wie die Hausfront verschmutzen kann. Besonders tückisch sind die verstopfte Regenrinne oder das blockierte Fallrohr im Winter. Eis bildet sich im Rohr, aber auch auf dem Gehsteig, wenn bei Tauwetter das Wasser über die Rinne läuft. Für Hausbesitzer ist es deshalb wichtig, die Regenrinne zu reinigen.

Regenrinne am Haus

Um Schäden und daraus entstehende Haftungsansprüche zu verhindern, sind Hausbesitzer in der Pflicht, die Regenrinne zu reinigen. Dies gilt für das Einfamilienhaus ebenso wie für das Mietobjekt. Vor allem bei Anwesen, die an öffentliche Wege grenzen, ist besondere Sorgfalt nötig. Im privaten Bereich ist es ebenso wichtig, Regenrinne und Fallrohr frei von Verschmutzungen zu halten. Wer sitzt schon gerne auf einer Terrasse, auf die durch die verstopfte Dachrinne schmutziges Wasser tropft. Aber auch, wenn Sie Regenwasser vom Gartenhaus oder dem Gewächshaus zum Gießen verwenden möchten, profitieren Sie von einer gepflegten Dachrinne. Zisterne oder Regenfass bleiben von alten Blättern und zersetzten Pflanzenteilen verschont.

Mit einer standsicheren Leiter oder einem Arbeitspodest, dem festen Handbesen oder einem speziell gekauften Reinigungsgerät für Dachrinnen werden mindestens zweimal jährlich, vor allem im Spätherbst nach dem Laubfall, alle Verschmutzungen entfernt. Sogar die abgeschnittene Plastikflasche können Sie zum Dachrinnenreiniger umfunktionieren. Mit ihr als Schaufel bekommen Sie auch den Schlick aus der Rinne. Nachgespült wird mit dem Gartenschlauch. Denken Sie bei diesen Arbeiten an Ihre Eigensicherung: Bei jedem Nachrücken der Leiter muss der feste Halt überprüft werden.

Verstopftes Fallrohr

Ein passgenaues Gitter über der Regenrinne oder das Sieb über dem Fallrohr halten Blätter und andere größere Teile auf. Feines Material kann jedoch immer in das Rohr gelangen und dort zu einer Verstopfung führen. Auch wenn Ihnen die Nutzung von Regenwasser nicht wichtig ist, kann hier eine Wasserklappe hilfreich sein. Durch sie werden Verschmutzungen entnommen, zumindest Verstopfungen in dem Rohrteil, das in der Erde eingelassen ist, lassen sich so vermeiden. Dem gleichen Zweck dient ein Reinigungsrohr, ein kurzes Rohrstück mit Verschluss, das leicht zu öffnen ist.

Ist das Fallrohr bereits verstopft, kommt eine Rohrreinigungsspirale zum Einsatz. Das unterste, oberirdische Rohrteil muss abmontiert werden. Mit der Spirale werden Verschmutzungen nach unten herausgeschoben. Anschließend wird, wie beim Dachrinne reinigen, gründlich mit Wasser nachgespült, damit der Belag im Fallrohr beseitigt wird. Haben Sie einen Hochdruckstrahler zur Verfügung, erleichtert Ihnen dieser die Arbeit. Hier gibt es nicht nur die passende Reinigungsspirale, sondern auch spezielles Zubehör wie den Greifer für den Schmutz oder den Reinigungsschuh für die Dachrinne.